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IbogaineWall Street Journal, Montag, 15.July 2002: Gautam Naik [....]. Eine andere Möglichkeit bietet Ibogaine, ein Halluzinogen von einem west-afrikanischen Busch, das einige Erfolge während Underground-Behandlungen in Holland zeigte. Seine Reputation wurde angeschwärzt nachdem zwei Frauen nach der Behandlung starben. Doch viele akademische Studien und Fallbeschreibungen demonstrieren seine Effektivität in der Sucht-Behandlung. Deborah Mash, eine pharmacologin der Universität von Miami, ist überzeugt von Ibogaine. Mit der Unterstützung von der Regierung von St. Kitts organisierte sie die Behandlung von ca. 300 Drogenabhängigen auf dieser karibischen Insel. Sie sagt dass die meisten der Patienten Amerikaner waren, die $10 000 für die 12-Tägige Behandlung zahlten. Im Februar gewannen Dr. Mash die Rechte auf ein Patent für eine dem Ibogaine ähnlichen Substanz; einer Droge die vom Körper produziert wird während er das Ibogaine metabolisiert. Dr. Mash glaubt, dass diese neue Droge keine der unerwünschten psychedelischne Wirkungen besitzt. Sie hat zwar ein grünes Licht der U.S. "Food and drug administration", um diese Substanz klinisch zu testen, doch will sie vorher ihre ausdrückliche Zustimmung. Außerdem muss sie vorher eine Firma finden die bereit ist, das Medikament auf den Markt zu bringen. "Es gibt viele verzweifelte Drogenabhängige, die nach Ibogaine schreien", sagt sie. "Jetzt hängt alles vom Geld ab."
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Kapitel aus dem Buch: Trips, Wie Halluzinogene wirken |
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